Wie halte ich die Wohnung warm?

Um die Wohnung warm zu halten ist es wichtig, dass alle Fenster und Fugen gut abgedichtet sind. Moderne Fenster sind aus diesem Grund schon mit Gummidichtungen ausgestattet. Auf diese Weise kommt es selten zu einer unkontrollierten „Belüftung“ Die Dichtheit eines Gebäudes lässt sich beispielsweise an Wohnungstür- oder Fensterfugen, Durchläufen für Rohrleitungen, Anschlüssen zwischen Dächern und Wänden und Rissen in der Wand überprüfen.

Wie wird die Luftfeuchtigkeit gemessen?

Das Maß mit der die Luftfeuchtigkeit gemessen wird, nennt sich relative Feuchte. Liegt diese bei 0%, befindet sich kein Wasser in der Luft. Bei 100% Feuchte kann die Luft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Dies ist vor allem bei nebeligem Wetter der Fall, wenn die Luft regelrecht zu tropfen scheint.

Die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte zwischen 30 % und 60 % liegen – dies ist Voraussetzung für ein gesundes Klima innerhalb der eigenen vier Wände. Diese Werte können jedoch, je nach Jahreszeit, schwanken. Die Feuchte kann im Sommer auch bei 65 %, im Winter aber auch bei 25 % liegen.

Je wärmer die Luft, desto weniger relative Feuchte

Der Feuchtigkeitsgrad, bzw. die relative Feuchte ist abhängig von der Lufttemperatur. Grundsätzlich gilt zu beachten, dass kalte Luft weniger Feuchte aufnehmen kann, als warme Luft. Bei kälteren Außentemperaturen empfiehlt es sich die Luft innerhalb der wärmeren Wohnung zu trocknen. Indem das Fenster zum Lüften geöffnet wird, kann kalte Außenluft in die Wohnung dringen, sich dort erwärmen und schließlich die dort herrschende Feuchte aufnehmen.

Herrschen in der Wohnung niedrige Temperaturen, kann es dort sehr feucht werden. Zu einer kritischen Feuchte kann es beispielsweise im Schlafzimmer kommen, weil dies ein Raum ist der zum Schlafen meist kühl gehalten wird. Dies lässt sich mit einem frisch gezapften Glas Bier vergleichen: innerhalb einer wärmeren Umgebung beschlägt es sofort.

Sollte die Raumluft zu trocken werden, was beim Lüften im Winter schon einmal vorkommen kann, ist es ratsam die Luft mit Hilfe von speziellen Luftbefeuchtern zu befeuchten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchte den maximalen Wert von 60% nicht übersteigt. Dies kann mit einem Hygrometer überprüft werden.

Die Temperatur im Schlafzimmer

Es ist wichtig alle Räume ausreichend zu heizen, auch diejenigen, die selten genutzt werden. Dies ist empfehlenswert, da kalte Luft weniger Wasser als warme Luft aufnehmen kann. Aus diesem Grund kommt es in einem kalten Raum schnell zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit. Auch in Schlafräumen sollte deshalb die Temperatur nicht unter 16° C betragen, da der Mensch im Schlaf etwa 300 Gramm Wasser an die Raumluft abgibt. Diese würde sich dann als Kondenswasser niederschlagen, wenn der Raum zu kühl wäre.

Wichtig: unverdeckter Heizkörper

Um den Raum ausreichend mit Wärme zu versorgen, Heizkosten zu sparen und die Luftfeuchtigkeit im Normbereich zu halten, ist es wichtig den Heizkörper unverdeckt zu lassen. Gardinen und Vorhänge können verhindern, dass Heizungswärme an den Raum abgegeben wird. Die gewünschte Raumtemperatur wird also nicht erreicht.



Werbung 300x250

Nägel mit Köpfen - der Entschluss, umzuziehen

Die alte Wohnform passt nicht mehr, ihr habt euch weiterentwickelt, verändert, umorientiert? Aber eure Noch-Bleibe ist die Alte geblieben?

Das soll sich jetzt ändern, der Entschluss steht fest: Es wird umgezogen. Schön, wenn man sich sicher ist. Noch eines ist jetzt aber unverzichtbar: ein nicht zu geringes Maß an Energie, Ausdauer und ein wenig Geduld.

Werbung 234x60

Kontakt | Impressum | Sitemap