Gesundes Wohnen/ Schimmel vermeiden
Nützliche Tipps zur Verbesserung des Wohnklimas
Pflanzen, die wenig Gießwasser benötigen, eignen sich am besten als Zimmerschmuck in kühleren Räumen. Schließlich kann die von den Pflanzen abgegebene Feuchtigkeit nicht so gut von kalter Luft aufgenommen werden, weshalb der Feuchtigkeitswert eine kritische Höhe erreichen kann.
Offene Feuerstätten, wie Kachelöfen, Heizkessel und Kamine brauchen Luft für die Verbrennung. Bei unvollständiger Verbrennung entsteht Kohlenmonoxid: ein Problem in dichten Räumen. Werden offene Feuerstätten genutzt und ist gleichzeitig eine Lüftungsanlage in Verwendung, kann der Schornsteinfeger Auskunft über mögliche Risiken und Lösungsvorschläge geben.
Vorhänge – eine Handbreit Abstand zur Wand
Ein Vorhang sollte eine Handbreit Abstand zwischen Wand und Fußboden haben. Dies gewährleistet eine ausreichende Luftzirkulation. Für die notwendige Hinterlüftung sorgen Belüftungsschlitze in der Wandverkleidung.
Außenecken – ein Tabu für Möbel
Steht ein Schrank beispielsweise in einer kühlen Außenecke nah an der Wand, sinkt die Wandtemperatur drastisch. Dies kann zu einer kritischen Feuchte führen. Ebenso wie Schränke sollten auch Betten mit geschlossenen Bettkästen am besten nicht in kühlen Außenecken positioniert werden. Der Abstand der Möbel zur Wand sollte etwa 5 – 10 Zentimeter betragen. Für zusätzliche Hinterlüftung können Schlitze in Möbelsockeln oder Lüftungsgitter sorgen.
Trotzdem Probleme mit der Feuchtigkeit?
Wurden alle Tipps befolgt und sind trotzdem Schimmelpilze und Feuchtigkeitsschäden an der Tagesordnung? In diesem Fall können möglicherweise Baumängel, wie ein undichtes Dach, die Ursache sein. Nicht selten. Eine ausgeprägte Wärmebrücke, oder eine schadhafte Feuchtesperre sind nicht durch Lüften zu beheben oder in den Griff zu bekommen. In diesen Fällen müssen der Vermieter oder die verantwortlichen Bausachverständigen umgehend kontaktiert werden, um die Schäden zu beheben.
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Nägel mit Köpfen - der Entschluss, umzuziehen
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